Sachwertverfahren

Das Sachwertverfahren orientiert sich im Gegensatz zum Ertragswertverfahren überwiegend an den Kosten einer Immobilie und deren Zeitwert. Das Sachwertverfahren ist zunächst erst einmal ein technisches Verfahren, welches durch den Einsatz von sogenannten Marktanpassungsfaktoren den tatsächlichen Wert wiedergibt. Das Ergebnis des Sachwertverfahrens basiert auf den Wert des Bodens und dem derzeitigen Wert der Immobilie. Als Basis für diese Wertermittlung dienen die sogenannten Normherstellungskosten (NHK 2000). Bei dem Sachwertverfahren sind nachfolgende Angaben, die in der Regel vom Kunden zur Verfügung gestellt werden besonders wichtig:

  • Zeichnungen zur Ermittlung der Bruttogrundfläche
  • Baujahr der Immobilie
  • Grundstücksgröße
  • Grundbuch wegen Belastungen (Wegerechte etc.)

Alle weiteren Daten werden von dem Gutachter erfragt bzw. durch eine intensive Besichtigung festgestellt.